Mein Kanutagebuch: Start Mai 2010
- Herbst 2011 Paddeln in Schleswig-Holstein
- Eider von Lexfähre bis Pahlen August 2011
- Abend-Schwentine August 2011
- Obere Eider 30. Juli 2011
- Schwentine am 16.7.2011
- Schleimünde, Abendtour 12. Juli 2011
- Untereider am 10. Juli 2011
- Tagestour auf der Unteren Eider Juli 2011
- Windjammerparade Kieler Woche 2011
- Unterwegs vom 1. - 17. Juni 2011
- Kanutour auf der Warnow April 2011
- Windiges Paddelwochenende auf der Schwentine
- Anpaddeln 2011 auf der Schwentine
- Dahme-Spree-Rundtour (Märkische Umfahrt) Juni 2010
- Renaturierte Recknitz im Juli 2010
- Untere Havel Pfingsten 2010
- Ein paar Stunden auf der Schwentine
- Auf der Treene
Auf der Treene
Am Sonntag, dem 2.Mai 2010 sind wir endlich wieder einmal die Treene gepaddelt. Wir waren Gundula, Alexander, Hilli und ich: das Holzkanu voll, das Klappfahrrad paßte nicht mehr hinein.Man beachte, Hilli wird demnächst ihren 96. Geburtstag feiern. Laufen kann sie nicht mehr lange, Fahrradfahren auch nicht, aber im Kanu sitzen und die Natur genießen, das ist ihre Welt.
Wir setzen in Hünning ein, paddelten in aller Ruhe bis Ipland/Grüft, wo wir eine sehr ausgedehnte Pause machten und dann noch bis Treia. Ich ging und trampte zurück zum Auto.
Während der Kanutour sahen wir Flussuferläufer, Kiebitze, Bachstelzen, Austernfischer und einen Turmfalken. Auch Rehe sahen uns interessiert zu, zwei Bisam schwammen ein wenig im Kreis, ist wohl ein Paarungsritual. Alex hat fleißig fotografiert.
Die engen Kurven der Treene waren mit etwas Einsatz auch mit unserem langen Holzkanu zu bewältigen (5,70m), ab Esperstoft merkte man deutlich, daß die Treene im Durchschnitt 2 Meter breiter ist.
Einige wenige Paddler wagten sich auch schon außer uns auf die ansonsten menschenleere Treene. Das ist im Sommer anders!!
Wir genossen unsere Zeit sehr, die Sonne schien, wenngleich es ziemlich kühl war. In Treia ließ ich es mir nicht nehmen, mit fast leerem Kanu die Sohlgleite herunter zu zischen. Nass geworden bin ich dabei kaum.
Wir waren etwa 8 Stunden unterwegs, zur Verpflegung hatte Gundula gefüllte Teigtaschen gebacken, die unglaublich lecker schmeckten. Unsere Paddelstrecke betrug etwa gemütliche 9,5 km.
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