Auf der Treene

Am Sonntag, dem 2.Mai 2010 sind wir endlich wieder einmal die Treene gepaddelt. Wir waren Gundula, Alexander, Hilli und ich: das Holzkanu voll, das Klappfahrrad paßte nicht mehr hinein.Man beachte, Hilli wird demnächst ihren 96. Geburtstag feiern. Laufen kann sie nicht mehr lange, Fahrradfahren auch nicht, aber im Kanu sitzen und die Natur genießen, das ist ihre Welt.

Wir setzen in Hünning ein, paddelten in aller Ruhe bis Ipland/Grüft, wo wir eine sehr ausgedehnte Pause machten und dann noch bis Treia. Ich ging und trampte zurück zum Auto.

Austernfischer an der Treene Lupe

Austernfischer an der Treene

Während der Kanutour sahen wir Flussuferläufer, Kiebitze, Bachstelzen, Austernfischer und einen Turmfalken. Auch Rehe sahen uns interessiert zu, zwei Bisam schwammen ein wenig im Kreis, ist wohl ein Paarungsritual. Alex hat fleißig fotografiert.

Die engen Kurven der Treene waren mit etwas Einsatz auch mit unserem langen Holzkanu zu bewältigen (5,70m), ab Esperstoft merkte man deutlich, daß die Treene im Durchschnitt 2 Meter breiter ist.

Ausstieg an der Treene vor Treia Lupe

Ausstieg an der Treene vor Treia

Einige wenige Paddler wagten sich auch schon außer uns auf die ansonsten menschenleere Treene. Das ist im Sommer anders!!

Treene Sohlgleite in Treia Lupe

Treene Sohlgleite in Treia

Wir genossen unsere Zeit sehr, die Sonne schien, wenngleich es ziemlich kühl war. In Treia ließ ich es mir nicht nehmen, mit fast leerem Kanu die Sohlgleite herunter zu zischen. Nass geworden bin ich dabei kaum.

Wir waren etwa 8 Stunden unterwegs, zur Verpflegung hatte Gundula gefüllte Teigtaschen gebacken, die unglaublich lecker schmeckten. Unsere Paddelstrecke betrug etwa gemütliche 9,5 km.

Auf FlussInfo.net findet Ihr alle Informationen, die Ihr für die Planung einer gelungenen Kanutour auf der Treene benötigt, im FlussInfo-Shop gibt´s gute Gewässerkarten.