Familientreffen Mössensee 2003
Landgang und Alte Fahrt
Gundula und ich wollen heute eine Morgen-Tour machen, also stehe ich um 6:15h leise auf. Da es jedoch windig ist und regnet, frühstücken wir erst einmal und fahren dann um 8:30h erst los. Die Halbinsel 'Mirower Holm'auf der gegenüberliegenden Seite des Mössensees soll erkundet werden. Von Land aus waren Gu und ich schon '99 einmal dort, als es noch den alten Wasserwanderrastplatz gab.
Unser erster Anlandeversuch bringt uns nicht weiter, das Hinterland ist zu sumpfig, selbst für Gummistiefel. Also bewegen wir uns wieder langsam und vorsichtig zurück zum Boot und nehmen eine Stelle weiter zum Vilzsee hin gelegen, der quer vor der Halbinsel liegt (gegenüber Diemitz). Angelandet, wandern wir langsam durch den Wald, meistens in der Nähe des Ufers.
Wir treffen auf ein merkwürdiges Tier, das von weitem wie ein Rothirsch aussieht, jedoch einen anderen Spiegel hat. Durchs Fernglas entdecken wir dann ein Halsband aus Leder, es kann also nur ein Haustier sein. Es entpuppt sich dann als eine braune Ziege, die auf dieser Halbinsel ein neues Zuhause gefunden hat. Sie läßt uns auch nicht näher als ca. 50 m an sich heran, verschwindet im Unterholz.
Wir wandern noch weiter in Richtung 'Schwarzer See' (der nicht schwarz ist, sondern nach dem Ort Schwarz benannt ist!) Nach einer Weile wandern wir zurück zum Boot und sind um 11:30h wieder am Zeltplatz beim Rest der Familie.
Nina und Jens haben beschlossen, den östlichen Teil des Bolter Kanals zu befahren, und Gundula fährt sie mit Boot auf dem Dach dorthin. Leider regnet es jetzt (und den ganzen Tag...) Jule fährt mit, um in Mirow Besorgungen zu machen und um zu schauen, wo sich das nächste Internetcafe befindet.
Hilli spielt Karten, sitzt in der Tür der Hütte, Tisch auf der Terrasse draußen davor. Auf diese Weise ist sie geschützt bei dem Wind und Regen.
Alexander sitzt herum und geht dann eine Weile schlafen. --Er ist etwas genervt, weil sein neues Fahrrad einen platten Hinterreifen hat, der nicht zu flicken ist, da die Schadstelle direkt beim Ventil liegt. Einen Ersatzschlauch haben wir nicht dabei.
Um 14:00h wird es heller, wir hoffen, daß es wieder trocken und wärmer wird.
Als Gu und Jule kommen, machen und essen wir Pfannekuchen. Dafür wird sogar Alexander wach!
Um 18:00h ruft Nina an und bittet um Abholung von Granzow, nördlich Mirow. (Ca. 20 km vom Zeltplatz entfernt) Ich hole die beiden ab und rette sie aus 6 Stunden Dauerregen. Beim Lager angekommen, gibt's wieder warmes Essen, hmmmmm!!