Meine Kanu-Tour 2004
- Recknitz - Tessin bis Recknitzberg
- Recknitz - Bad Sülze
- Trebel - Tribsees bis Nehringen
- Trebel - Nehringen bis Demmin
- Peene - Demmin bis Aalbude
- Peene - Aalbude bis Neukalen
- Peene - Neukalen bis Dahmen
- Ruhetag in Dahmen am Malchiner See
- Landtransport von Dahmen nach Jabel
- Jabelscher,- Loppiner- und Kölpinsee
- Zeltplatz Jabel
- Zeltplatz Jabel
- Pause am Jabelschen See
- Jabel bis Plauer See
- Plau über Lübz bis Burow
- Müritz-Elde-Wasserstraße bis Parchim
- Parchim nach Garwitz
- Garwitz bis Neustadt-Glewe
- über Grabow bis Fresenbrügge
- Fresenbrügge bis Dömitz
- Dömitz bis Neudarchau
- Elbe - Neu-Darchau bis Güster
- Resümee
Peene - Demmin bis Aalbude
Tag 5: Freitag, 16/07/2004
Frühmorgens regnet es, ist jedoch sehr warm. Zum Zeltabbauen ist es schon wieder trocken. Um 10:00 h sitze ich im Boot und fahre bei 19°C Richtung Aalbude/ Kummerower See. Der Himmel ist klar und der Wind lau. Die Peene ist hier besonders schön mit ihren Nebengewässern, seeartigen Ausbuchtungen und Torfstichen an den Seiten. Ganz langsam erlebe ich die Strecke bis Trittelwitz, den Wasserwanderrastplatz, den ich gegen 13:00 h erreiche, um eine Koch- und Ruhepause zu machen.
Auf dem Rastplatz unterhalte ich mich mit einem Angler aus NRW, anderen Paddlern und koche mir meinen Haferbrei, den ich dann mit einem reichhaltigen Obstsalat verzehre. Es ist ruhig, niemand nervt oder lärmt, obwohl sich der anfangs noch ziemlich leere Platz bald zu füllen beginnt. Er wird auch gerne als Einsetzstelle genutzt.
Um 14:25h packe ich alles wieder ein und fahre Richtung Aalbude. Der Himmel ist fast bedeckt, etwas Wind ist aufgekommen. Ich begrüße den Fährmann (der hier auch Hafenmeister ist) und einige Segler, die ich schon in Demmin traf. Das Zelt ist schnell aufgestellt und ich koche mir Kartoffeln und brate mir frische Champignons mit Zwiebeln. Da das Wochenende beginnt, sehe ich einige Leute aus dem benachbarten Angelverein Demmin wieder, die ich von vorherigen Besuchen dieses WWRs kenne. Wir tauschen uns freundlich aus. Ich bin das 4. Mal in Aalbude.
Nach Sonnenuntergang fahre ich mit leerem Boot Richtung Demmin, um Biber zu beobachten. Ich treffe sehr viele, auch ganz junge sind dabei. Anfang bis Mitte Juli werden sie selbständig und verlassen alleine den Bau, um Zweige abzunagen und Wasser- und Sumpfpflanzen zu fressen. Zufrieden liege ich dann um 23:00 h im Schlafsack und habe eine sehr ruhige Nacht. (hier eine vollständige Beschreibung der Peene als Kanugewässer).