Meine Kanu-Tour 2004
- Recknitz - Tessin bis Recknitzberg
- Recknitz - Bad Sülze
- Trebel - Tribsees bis Nehringen
- Trebel - Nehringen bis Demmin
- Peene - Demmin bis Aalbude
- Peene - Aalbude bis Neukalen
- Peene - Neukalen bis Dahmen
- Ruhetag in Dahmen am Malchiner See
- Landtransport von Dahmen nach Jabel
- Jabelscher,- Loppiner- und Kölpinsee
- Zeltplatz Jabel
- Zeltplatz Jabel
- Pause am Jabelschen See
- Jabel bis Plauer See
- Plau über Lübz bis Burow
- Müritz-Elde-Wasserstraße bis Parchim
- Parchim nach Garwitz
- Garwitz bis Neustadt-Glewe
- über Grabow bis Fresenbrügge
- Fresenbrügge bis Dömitz
- Dömitz bis Neudarchau
- Elbe - Neu-Darchau bis Güster
- Resümee
Jabel bis Plauer See
Tag 18: Donnerstag, 29/07/2004
Wir haben unsere Zeit sehr genossen und sind etwas traurig, daß sie schon vorbei ist. Heute fährt Gundula wieder nach Kiel zurück und ich weiter in Richtung Elbe. Um 14:00h sitze ich im Boot, Gundula macht noch ein paar Aufnahmen von mir, dann trennen sich unsere Wege für gut 14 Tage. Ich fahre über den Jabelschen See, den Kölpinsee, den Göhrener Kanal, den Fleesensee, den Malchower See (mit einer Pause), den Reeken und den Petersdorfer See zum Plauer See.
Die Temperatur beträgt etwa 25°C tagsüber und sinkt auch abends kaum unter 20°C. Viele Motorboote nutzen diesen Weg, und manche mißbrauchen ihn auch als Rennstrecke. Da muß ich mich eben arrangieren. Mein Boot verträgt klaglos auch die hohen Wellen, die durch Wasserskilaufen entstehen, wenn ich entsprechend paddle. Romantisch ist das Paddeln an diesem Tage nicht, eher ein Abreißen der km, bis es wieder ruhiger zugeht. Solche Strecken müßte ich eigentlich frühmorgens fahren und ab 11:00h spätestens schon auf dem Zeltplatz im Schatten dösen oder in einem Wald spazierengehen. Auf meinen nächsten Touren werde ich das sicher besser organisieren, aber dafür muß ich eben auch abends am Zeltplatz abgerechnet haben.
Um kurz nach 20:00h erreiche ich den "Naturcampingplatz Zwei Seen" am Plauer See bei noch immer 20°C. Ich telefoniere mit Gundula, sie ist seit drei Stunden wieder in Kiel. Der Platzwart weist mir eine Parzelle in Seenähe zu und ich baue mein Zelt auf. Um mich herum ist es ziemlich laut, es wird gegrillt und gefeiert. Ich hoffe, daß das im Laufe des Abends abflaut.
Ich esse zu Abend und versuche, noch ein wenig den schönen Blick über den Plauer See zu genießen. Dann geht's ab in den Schlafsack. Bei dem Lärm stopfe ich mir gleich meine Stöpsel in die Ohren und schlafe auch bald ein.